„Technose“soll Techno zur Religion und den Club zum Tempel machen

Bässe lassen den Boden vibrieren. Bunte Lichter flackern zum Rhythmus der Musik. Technoide Klänge bohren sich in die Synapsen. Mit einer Vielzahl von Eindrücken soll eine neue Veranstaltungsreihe die Thüringer Clubgänger aus der Reserve locken – zumindest, wenn es nach dem Willen der Erfurterin Angela Zimmer geht. Die 21-Jährige ist Initiatorin der „Technose“-Partyreihe, die im Februar zum ersten Mal im Erfurter Club „Stadtgarten“ über die Bühne ging.

16251109_1856809697864509_686147895_oHypnotisch müsse es sein. Durch ekstatischen Tanz bis zur spirituellen Trance – und der Techno soll dabei als Religion für den Dancefloor dienen, meint Angela. Deshalb auch der Name „Technose“: Eine Melange aus den Worten Techno und Hypnose.

„FrauZimmer“ dreht an den Reglern, die die Welt bedeuten

Basic Groove“ und Kriss Liebeskind waren im Februar die ersten DJs, welche die Party-Ambitionen der jungen Veranstalterin unterstützten. Unter dem selbstgewählten Leitspruch: „Musik als unsichtbare Verbindung zwischen Raum und Zeit, die uns alle durchströmt und miteinander vereint“ verwandelten die Musiker den „Stadtgarten“ zum Mekka aller Tanzwilligen. Und auch Angela lässt es sich oft nicht nehmen, ihre Mixkünste an den Turntables zum Besten zu geben.

Doch all zulange bedient die Erfurterin das Mischpult und die dazugehörigen Regler, die die Welt bedeuten, noch nicht. Seit Mitte vergangenen Jahres ist sie unter dem DJ-Pseudonym „FrauZimmer“ unterwegs. Technomusik habe sie allerdings schon vorher in ihren Bann gezogen. Ihren ersten öffentlichen Auftritt absolvierte die 21-Jährige im Sommer 2016 im „WirGarten“, einem Open-Air-Veranstaltungsort, im Herzen der Landeshauptstadt.

Im Erfurter Club „Engelsburg“ tauchte sie tiefer in die Materie ein: „Ich war dort bei einer Techno-Veranstaltung. Es gefiel mir so gut, dass ich die Initiative ergriff und kurzerhand den Veranstalter fragte, ob ich bei kommenden Partys auch auflegen kann.“ Und ihr Mut zahlte sich aus. Als „FrauZimmer“ bewältigte sie seitdem zahlreiche Auftritte.

Eine Melange aus Techno und Hypnose

Doch damit gab sich Angela nicht zufrieden. Getreu dem Motto: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, meldete die 21-Jährige Anfang 2017 ein Gewerbe als Veranstalterin an. Mit dem Okay der Besitzer des „Stadtgartens“ in der Tasche überlegte sie sich ein Konzept für ihre Partyreihe und meisterte so die erste Hürde zum Erfolg. Die „Technose“-Premiere kam an. Jetzt soll es weiter gehen.

Angela will sich und ihre Ideen in Erfurt etablieren. Sie will der Techno-Szene einen neuen Raum geben und hofft dabei natürlich, dass sich auch in den kommenden Monaten viele Thüringer Clubgänger finden werden, die sich bei ihren Partys in hypnotische Sphären tanzen und zu Anhängern ihrer kleinen Techno-Religion werden.

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