Kamarad Meyer Musik aus Erfurt veröffentlichen „626 Potpourri“

Was würden wohl der verrückte Hutmacher, die Grinsekatze und der Märzhase aus dem Kinderbuch „Alice im Wunderland“ bei ihrer verrückten Teegesellschaft hören, wenn sie Technomusikfans währen? Ganz klar: Den „Nicht stolpern Remix“ des Tracks „Laufen“.

cover-kmm003
Immer ein Blickfang: die Plattencover von KMM

Denn das Lied, welches der Audio- und Videokünstler „Kamarad“ vor mittlerweile knapp zwei Jahren im Internet veröffentlichte, erweckt mit seinem leicht verqueren Rhythmus Fantasien von ähnlich leicht verqueren Wunderland-Teegesellschaften, die zu Technobeats auf Tischen tanzend das Tafelsilber über den Jordan schicken.

Stampfende Bässe, holpernden Hi-Hats und verspielte Geräusche

Mitschuld an solcherlei verrückten Assoziationen hat der DJ und Produzent „Der Totmacher“, der es mit seinem „Nicht stolpern Remix“ schafft, scheinbare Disharmonien wohlklingend zu arrangieren. Stampfende Bässe, holpernden Hi-Hats und verspielte Geräusche, die direkt aus einem 80er-Jahre-Computerspiel entsprungen zu sein scheinen, geben hier den Ton an.

Ähnlich, wie beim Remix für „Laufen“, verhält es sich auch mit den anderen Tracks, die auf der Kompilation „626 Potpourri“ vom Erfurter Label „Kamarad Meyer Musik“ (KMM) enthalten sind. Sämtliche Elektro-Tracks der Zusammenstellung, die am 17. März veröffentlicht und bei allen namhaften Online-Musik-Plattformen käuflich zu erwerben sein wird, scheinen eine Geschichte zu erzählen. Wenngleich dabei nicht zwangsläufig Assoziationen an verrückte Techno-Teegesellschaften heraufbeschworen werden.

Warmen Klangfarben wecken wohlige Erinnerungen

Unter den 14 ausgewählten Tracks, die ein breites Spektrum elektronischer Musik widerspiegeln, tummeln sich unter anderem auch Techno-Hymnen, wie der „Dubby Mood“-Remix des Songs „Sonnenlicht“ von DJ und Produzent Torsten Kanzler. Mit seinen treibenden Elementen weckt der Remix durch seine warmen Klangfarben wohlige Erinnerungen an einen schönen Tag am See auf einer Open-Air-Veranstaltung, bei der man mit Freunden in den Sonnenuntergang tanzt.

mund-torsten-kanzler
Da muss auch mal der Mund von Torsten Kanzler herhalten.

Apropos Tanzen: Tanzbar sind die Lieder auf „626 Potpourri“ allesamt. Die Kompilation vereint Minimal-Techno, Acid-House, Hard-Techno und Electronica. Neben dem Musiker-Duo „Detroites Wohnen“, die Minimaltechno-Tracks wie „Baaang!“ und „The Last“ beisteuern, sind unter anderem Acid-Trance-Vertreter wie Drew Miller aus Schottland und Dub-Techno-Künstler wie Sebastian Wolf aus Thüringen vertreten.

Zu Technobeats auf Tischen tanzen

626 Potpourri“ speist sich aus den ersten sieben KMM-Veröffentlichungen und eröffnet einen ersten musikalischen Rückblick auf die junge Geschichte des Erfurter Labels. Und weil sich Assoziationen und Geschichten wie ein roter Faden durch diesen Text ziehen, ist es auch nicht verwunderlich, dass ebenso ein Teil des Kompilation-Namens eine Anekdote zu erzählen hat: Denn am 17. März, dem Tag der Veröffentlichung von „Kamarad Meyer Musik’s 626 Potpourri“, sind (fast) genau 626 Tage seit der ersten KMM-Veröffentlichung vergangen – wenn das nicht ein Grund ist, um zu Technobeats auf Tischen zu tanzen!

Mehr zu Kamerad Meyer Musik:

KMM bei Facebook

Zur KMM-Hompage

Weitere Beiträge auf thrngnstnc

KMM im t.akt-Magazin

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s